Mimik und Gestik im Bewerbungsgespräch: So kommunizieren Sie mit Ihrer Mimik und Gestik im Bewerbungsgespräch!
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Mimik und Gestik

Mimik und Gestik ist die Sprache von Gesicht und Händen. Viele bewusste und unbewusste Signale werden so weitergegeben und sind damit wichtige Formen der Kommunikation. Ebenso, wie Sprache erlernt und geübt werden kann, können auch die nichtverbalen Äußerungen geübt und zielgerichtet eingesetzt werden. Wichtig dabei ist, die nichtverbalen Äußerungsformen selbst zu verstehen und beherrschen zu lernen.

Die wichtigste Rolle dabei spielt die Mimik. Mit unserem Gesicht können wir Gefühle und Eindrücke zum Ausdruck bringen, ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen. Freude, Glück, Traurigkeit, Angst und Zweifel spiegeln sich in verschiedensten Gesichtsausdrücken wider.

Auch wenn wir das wissen, fällt es manchmal schwer, entsprechende Kenntnisse umzusetzen. Dazu kommt, dass es nicht jedem Menschen gleichermaßen leicht fällt, seine Gesichtszüge zu kontrollieren ohne gespielt oder maskenhaft zu wirken.

Daher fällt es im Rahmen dieses Bewerbungsratgebers verständlicherweise auch schwer, umfassende Tipps zur individuellen Gestaltung der eigenen Mimik zu geben. Deshalb beschränken wir uns auf die grundlegenden Tipps. Wenn Sie diese umsetzen können, ist schon Vieles getan.

Üben Sie zunächst allein vor dem Spiegel, wie sich Ihr Gesicht verändert, wenn Sie an die unterschiedlichsten Dinge denken. Dabei ist es wichtig, möglichst extreme Situationen mit den dazu gehörenden Gefühlen zu erinnern. Was Sie sehen werden sind kleinere und größere Veränderungen in Ihrem Gesicht. Diese Veränderungen nimmt auch Ihr Gegenüber wahr und geübte Personaler deuten diese Veränderungen auf ihre jeweils individuelle Weise.

Daher ist es auch so wichtig, diese nonverbalen Gemütsäußerungen zumindest für die Situation des Vorstellungsgespräches im Griff zu haben. Die meisten von den Lesern dieses Ratgebers werden keine Schauspieler sein. Dennoch ist es nicht ganz so schwer, einige Tipps zu befolgen.

Grundsätzlich ist es wichtig, mit einem positiven Gefühl in das Gespräch zu gehen. Damit entspannen sich auch Ihre Gesichtszüge und Sie wirken locker und entspannt. Machen Sie sich klar, dass Sie im Gespräch nichts zu verlieren, aber vieles zu gewinnen haben. Hier werden Sie nicht verurteilt, sondern haben die Chance, auf einen neuen Job. Dieses angenehme Gefühl müssen Sie mit in das Gespräch nehmen!

Während des Gesprächsverlaufes wird es möglicherweise auch schwierigere Fragestellungen geben. Behalten Sie möglichst auch dann das positive Grundgefühl und begegnen Sie Ihrem Gegenüber freundlich. Ihre Augen und Ihr Gesicht werden diese Grundhaltung weiter verstärken. Selbst unangenehme Fragestellungen können so leichter beantwortet werden.

Vielen Bewerbern macht das typische Rotwerden der Gesichtshaut Sorgen. Darüber müssen Sie sich keine Gedanken machen! Dieses Phänomen hat nichts mit Unehrlichkeit oder Ähnlichem zu tun, sondern ist lediglich ein äußeres Zeichen dafür, dass Sie aufgeregt und gespannt sind. Und das dürfen Sie auch sein! Gute Gesprächspartner können das auch richtig einordnen und werden auch nicht nachfragen. Innerhalb des Gesprächs werden Sie merken, wie auch diese unangenehme Erscheinung nachlässt, ohne dass Sie sich speziell darauf konzentrieren müssen.

Fest steht, dass ein Großteil der Mimik meist unbewusst läuft und wir nur im Vorfeld bestimmte Übungen durchlaufen können. Ebenso klar ist aber auch, dass mit einem offenen, unverkrampften Gesichtsausdruck mehr Punkte zu gewinnen sind, als mit einem unsicheren, grimmig wirkenden Antlitz. Wenn Sie sich von dieser Grundeinsicht leiten lassen, haben Sie das Wichtigste schon gelernt. Je positiver Sie an die Sache herangehen, desto positiver wird auch die Ausstrahlung Ihres Gesichtes sein!

Mehr Chancen zur Verbesserung haben Sie bei der Übung der Gestik. Die Möglichkeiten, verschiedene Gesten in die Situation eines Vorstellungsgespräches einzubinden sind deutlich größer, als die Steuerung der eigenen Mimik. Das Fatale daran ist jedoch, dass auf eine übertriebene Gestik gerade in Gesprächssituationen selten Wert gelegt wird. Hier gilt es, die passenden Gesten für eine erfolgreiche Gesprächsführung zu finden.

Eine ganz wichtige Situation für den weiteren Verlauf des Bewerbungsgespräches ist die Begrüßung. Gehen Sie offen auf Ihren Gesprächspartner zu und nutzen Sie die letzten beiden Schritte, um ihm schon leicht den rechten Arm zur Begrüßung anzubieten. Ein fester Händedruck, der dem anderen aber nicht wehtun soll, ist ein Zeugnis Ihres Selbstbewusstseins und Ihrer Durchsetzungskraft. Nichts ist in dieser Situation schlimmer, als ein feuchter, schleimiger und schwacher Händedruck! Bleiben Sie dabei möglichst unverkrampft und offen. Ein leichtes Kopfnicken bei der Begrüßung signalisiert Zuwendung und Gesprächsbereitschaft.

Im Gespräch selbst, können Sie mit Ihrer Mimik und Gestik den Gesprächsfaden aufrechterhalten. Ab und an ein leichtes Kopfnicken signalisiert Verständnis und zeigt dem Gegenüber, dass Sie bei der Sache sind.

Wenn Sie selbst reden, können Sie Ihre Worte mit sparsamen Gesten unterstreichen. Dabei sollten Sie raumgreifende Armbewegungen vermeiden. Leichte Handbewegungen reichen aus, um auch körperlich Ihre Worte zu untermauern. Übertriebene Bewegungen wirken zu theatralisch und nur selten echt.

Achten Sie darauf, dass Sie möglichst eine Einheit von Worten, Mimik und Gestik herstellen können. Wir, als erfahrene Bewerbungsberater und Rhetorik-Trainer, können Ihnen helfen, eine gute Mischung aus verbaler und nonverbaler Kommunikation zu finden. Aber auch im persönlichen Umfeld finden Sie oftmals Menschen, die mit Ihnen gemeinsam die Situation des Vorstellungsgespräches üben können und den einen oder anderen wichtigen Hinweis geben.

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